3 Wege, wie du Mikroplastik reduzieren kannst

3 Wege, wie du Mikroplastik reduzieren kannst
Wir alle können dazu beitragen, dass die Menge an schädlichem Mikroplastik, das in die Umwelt gelangt, reduziert wird. Ein paar Möglichkeiten, wie das klappen kann, verraten wir dir in diesem Artikel.

Jedes Jahr gelangen Unmengen an Mikroplastik in unsere Ozeane und Wasserwege - ein maßgeblicher Anteil durch Reifenabrieb und durch Baustellen, bzw. bei der Industrieproduktion oder durch Abrieb von Schuhsohlen.. Auch wenn zweifellos eine massive Reduzierung durch eine Regulierung und selbstgesteckte Ziele der Industrie notwendig ist, sind sich z. B. der NABU & WWF einig, dass die Reduzierung an allen Quellen reduziert werden muss, wo nur möglich.


Daraus ergibt sich einiges, was wir auch selbst und in kleinem Rahmen tun können, um die Menge an Mikroplastik, die in unseren Meeren & Gewässern landet, zu reduzieren. 


Was ist Mikroplastik überhaupt? Dem Umweltbundesamt zufolge wird zwischen primärem Mikroplastik, mit einem Durchmesser von fünf Millimeter und sekundärem Mikroplastik unterschieden, das sich durch den Abrieb von Makroplastik bildet. Da in unserem Alltag primäres Mikroplastik eine eher untergeordnete Rolle spielt, soll es hier vor allem um sekundäres Mikroplastik gehen, das vor allem durch Abrieb und Waschprozesse entsteht. 



KOSMETIK- & HYGIENEPRODUKTE


In vielen Kosmetikprodukten finden sich Filmbilder, Trübungsmittel, Füllstoff und Reibkörper. Hier gibt es laut NABU normalerweise besser abbaubare Ersatzstoffe. Auf genau diese greifen Naturkosmetikhersteller wie z.B. Taiga Natural, Flow Cosmetics, Ayu Organics zurück, um die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu reduzieren. Dort hört es im Übrigen nicht auf, sondern zieht sich weiter über die Nutzung abbaubarer Verpackungen oder dem Einsatz von erneuerbarer Energie für die Herstellung. 


Brands wie Luonkos gehen hier sogar noch weiter, dadurch dass ihre Seifen, Cleanser, Shampoos & Deodorants in fester Form erhältlich sind, verzichten sie nicht nur komplett auf Parafine oder Bindemittel, die sich in Mikroplastik-Abrieb äußern, sondern es ermöglicht ihnen eine komplett abbaubare Verpackung ihrer Produkte zu verwirklichen. So gelangt an keiner Stelle des Produktes Mikroplastik ins Abwasser.


Eine weitere Möglichkeit, Plastik generell zu reduzieren, ist es unter anderem auch auf unnötige Kunststoffprodukte wie Einwegrasierer zu verzichten. Geisha bieten hier eine wundervolle, aus Metall gefertigte Alternative, die Einwegrasierer der Vergangenheit angehören lassen. Auf diese Weise gelangt weniger Plastik in den Müllkreislauf, weniger davon auf den Müllhalden und letztendlich auch weniger in unseren Gewässern.



 

WASCHEN & REINIGEN


Auch beim Putzen und Waschen fällt dadurch, dass die herkömmliche Industrie allerlei Bindestoffe einsetzt, bei der Verwendung von alltäglichen Produkten Mikroplastikabrieb an. Vor allem beim Einsatz in der Waschmaschine wird die Ablösung von synthetischen Fasern von Kleidung beschleunigt und durch den Abfluss gelangen sie letztendlich auch im Abwasser. Als wundervolle Alternative zu herkömmlichen Weichspülern tun SEES sich mit ihrem Waschessig hervor, der ausschließlich auf natürlichen Verbindungen und dem Einsatz ätherischer Öle basiert. So wird deine Wäsche nicht nur frisch, sondern es gelangt auch kein weiteres Mikroplastik in den Wasserkreislauf. SEES haben die gleiche Herangehensweise für all ihre Produkte und sie setzen generell auf die Basis aus natürlichen Verbindungen und ätherischen Ölen. So haben sie eine ganze Reihe an Reinigern für den alltäglichen Gebrauch, nicht nur Waschessig, sondern auch Multi-Oberflächenreiniger, Geschirrspülmittel, Shampoo, Conditioner und mehr. 



 

 

KLEIDUNG AUS NATURFASERN

 

Wenn du den vorherigen Abschnitt aufmerksam gelesen hast, ist dir sicher schon klar, dass eine weitere Möglichkeit zur Reduzierung von Mikroplastik der Verzicht oder die Einschränkung synthetischer Fasern in unserer Kleidung oder Gebrauchstextilien ist. Ganz genau, der vermehrte Einsatz von Polyestern und anderen verwandten Stoffen sorgt zwar dafür, dass Kleidung schnell und in großen Mengen produziert werden kann, allerdings sind diese Fasern wenig langlebig und neigen zu großem Abrieb während des Waschvorgangs. Eine Möglichkeit der Reduzierung ist das Setzen auf recyceltes Material. So wird zwar trotzdem noch Mikroplastik abgegeben, aber der Verzicht auf die Herstellung neuer Fasern spart letztendlich Ressourcen. Globe Hope ist hierfür ein großartiges Beispiel, die fast ausschließlich auf die Verwendung von Überschussmaterial setzen, um ihre Fashion und Accessoires zum Leben zu erwecken.


Eine noch bessere Wahl ist es aber auf Naturfasern zu setzen, diese sind langlebiger, haltbarer und geben kaum bis keine Fasern beim Waschvorgang ab, die nicht letztendlich abgebaut werden können. Neben Baumwolle sind natürlich auch Leinen und Wolle natürlich Textilien, die oft mit besonderen Eigenschaften aufwarten und sich für ihre jeweiligen Anwendung sogar besser eignen als ihre künstlichen Alternativen. Ruukin Kehräämö verwenden für ihre warmen Accessoires und Kleidungsstücke z.B. nachhaltig gewonnene Alpaka-Wolle. Finkonia & Jokipiin Pellava haben sich der Verarbeitung von Leinen verschrieben, die nicht nur für ihre jeweiligen Anwendungen als Handtücher, Bademäntel oder Sauna-Accessoires glänzen, sondern auch die nachhaltige Wahl sind.

 


Wie du siehst, können wir alle dazu beitragen, die Last durch Mikroplastik zu reduzieren. Wenn alle einen kleinen Schritt machen, wird ganz schnell eine lange Strecke daraus.